Ruderbetrieb Durch die umtriebige Arbeit der Gründer, allen voran die des Vorsitzenden, steigt die Mitgliederzahl bereits im Dezember 1907 auf 100. Der Ruderbetrieb wird unter der Anleitung eines bezahlten Ruderlehrers mit acht neuen und vier vorhandenen Booten begonnen. Sportiv legen sich die Mitglieder bereits in den ersten Vereinsjahren auf den Regatten des Reiches mächtig in die Riemen. Doch Rudern alleine macht nicht glücklich. So wird für die Ausübung des
Segelsports die Kreuzersegeljacht „Perle“ angeschafft und für die
Angehörigen der Mitglieder werden in der Nähe des Clubhauses
Tennisplätze angemietet.
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Erster Weltkrieg Auf der Welle der Dynamik und des Erfolges hätte es endlos weitergehen
können, wäre nicht im Jahr 1914 der Ruf des Kaisers zu den Waffen zu
hören gewesen. Da nach damaligem Verständnis der Kriegshändel
einerseits ein kurzweiliges Abenteuer zu versprechen schien und
andererseits in jedem Fall die Ehre des Vaterlandes verteidigt werden
musste, melden sich mehr als 80 Vereinsmitglieder. Trotzdem kommt der Ruderbetrieb bis zum Ende des Krieges nie zum Erliegen - es gibt selbst im Kriegsjahr 1918 eine Bootstaufe. Die Begeisterung wird wohl entsprechend der wachsenden Zähigkeit des Unternehmens und der länger werdenden Liste der insgesamt vierzehn gefallenen Vereinsmitgliedern abgenommen haben. Dennoch ist in der Festschrift zum 10-jährigen Bestehen des Vereins der Artikel mit der Überschrift Mobilmachung! zu finden. Und noch in der Festschrift zum 25-jährigen Bestehen ist zu lesen, „Sie fielen für Freiheit und Recht, sie starben, damit wir leben.“
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Als sich nach der Kapitulation am 09. November 1918 der Staub legt und
der Verein gesammelt hat, soll der Ruderbetrieb umgehend wieder in
vollem Umfang aufgenommen werden.
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